Die letzte Schlacht der Kelten

Im Winter 53/52 vor Christus versammeln sich Galliens Stammesführer in einem entlegenen Wald, um einander auf den nahenden Krieg einzuschwören. Seit Jahren schon hat Caesar Stück für Stück ihres Landes unterworfen, Frauen und Getreide geraubt, Geiseln genommen und mit seiner geschickten Bündnispolitik jeden gemeinsamen Widerstand der Gallier verhindert. Nun aber tritt ihm zum ersten Mal ein Mann gegenüber, der verspricht, das Schicksal aller Kelten zu wenden und sie in die Freiheit zurückzuführen: Vercingetorix. Mit großer Überzeugungskunst aber auch durch bittere Strafen vereint er die zerstrittenen Stämme Galliens, um gegen die römische Besatzungsmacht anzutreten.

Details:

ZDF, 2004
Länge: 43/53 Minuten
Regie: Eike Schmitz
Buch: Eike Schmitz, David Bredel
Kamera: Manfred Pelz
Schnitt: Vincent Assmann, Mathieu Honoré
Musik: Brynmor Jones
Sprecher: Gert Heidenreich
Sounddesign & Mischung: Sebastian Reuter
Produktionsassistenz: Susanne Utzt
Fachberater: Prof. Dr. Werner Dahlheim
Redaktion: Hans-Christian Huf

Eine Zeit kurzlebiger Siege und großer Entbehrungen bricht über Gallien herein. Erst in der legendären Schlacht von Alesia wird sich das Schicksal der Gallier entscheiden. Mit 50.000 Soldaten trifft Caesar vor der Stadt ein, in der sich Vercingetorix mit seinen Männern verschanzt hat. Der römische Feldherr ersinnt eine der wahnwitzigsten Belagerungsanlagen, die je erdacht wurden. In Alesia sind die eingeschlossenen Krieger schon fast verhungert, als am Horizont endlich Rettung sichtbar wird: Das Ersatzheer ist eingetroffen! Jetzt steht es schlecht um die Römer. Können die römischen Legionäre gegen die, laut Caesar, 340.000 Gallier siegen, die sie nun umzingelt haben?

Doch die Schlacht verläuft anders als erwartet. Von all diesen dramatischen Ereignissen wissen wir nur aus einem Buch, das der Sieger – Caesar – schrieb: den „Kommentaren zum Gallischen Krieg“. Im Schicksalsjahr 52 v. Chr. hat er das sagenhafte Volk der Kelten, das die Römer „Gallier“ nannten, endgültig unterworfen. Wer waren diese Kelten und woher kamen sie? In Frankreich, Österreich und Deutschland begibt sich das Filmteam auf die Suche nach den Spuren, die dieses Volk hinterließ: prunkvolle Fürstengräber, bronzezeitliche Bergarbeiter-Mumien, die ersten Städte Europas und Darstellungen rätselhafter Götter. Aufwändige Computeranimationen und Gespräche mit Historikern sollen verstehen helfen: Warum haben die Römer in Alesia schließlich doch noch gesiegt?

Ein Film über die Gründe für die bleibende Faszination für das Volk der Kelten und der erste Versuch, die Ereignisse der Schlacht von Alesia in filmischer Form anschaulich und erklärbar zu machen.