Das Shakespeare Rätsel

Ein weltberühmter Dramatiker und ein scheintoter Geheimdienstagent: ein dokumentarischer Thriller auf den Spuren eines bis heute ungelösten Rätsels: Wer war Shakespeare?

Details:

ZDF, 2011
Länge: 42/52 Minuten
Regie: Eike Schmitz
Buch: Susanne Utzt, Eike Schmitz
Kamera: Lars Barthel, Alexander Sass
Kostüm: Alison Mitchell, Glenda Sharp
Maske: Brenda Leedham
Schnitt: Mathieu Honoré
Produzent: Eike Schmitz
Produktionsassistenz: Stephanie Schnabel, Anne Marie Sackx
Musik: Brynmor Jones
Sounddesign & Mischung: Sebastian Reuter
Sprecher: Gert Heidenreich
Fachberater: Giles Milton, Prof. Bastian Conrad
Redaktion: Hans-Christian Huf
Deutsche und englische Fassung

Es ist eines der größten Rätsel der Geschichte: Wie konnte aus dem Sohn eines Handschuhmachers aus der kleinen mittelenglischen Provinzstadt Stratford ein Universalgenie werden, der berühmteste Dramatiker aller Zeiten? Warum wissen wir nichts über die Zeit zwischen seiner Jugend auf dem Lande und seinem Erscheinen in der Welt des Londoner Theaters viele Jahre später? Warum gibt es keine Manuskripte von ihm, warum wird er von keinem seiner Zeitgenossen als Schriftsteller erwähnt? Kein Wunder, daß sich Generationen von Wissenschaftlern auf die Suche nach dem wahren Autor der Stücke Shakespeares gemacht haben. Der Film verfolgt Shakespeare auf seinem Lebensweg, der den vieler bedeutender Zeitgenossen kreuzt, von denen man vermutet, daß sie dem Genie Pate gestanden haben könnten.

Der spannendste von ihnen: Christopher Marlowe, Erfolgsautor und Geheimdienstagent seiner königlichen Majestät Elizabeth I. Kurz nachdem er ermordet wurde, betrat Shakespeare die Bühne. Im Jahre 1920 tauchte ein Dokument auf, das Zweifel an der Ermordung Marlowes aufkommen ließ. War Marlowe untergetaucht, ins Exil gegangen, und hatten seine Freunde William Shakespeare als Namensgeber für Marlowes Stücke gewinnen können? Gibt es stichhaltige Beweise für diese „Verschwörungstheorie“? Ausgehend von den wenigen bekannten Fakten über das Leben Shakespeares und Marlowes entwirft der Film mittels aufwändiger Re-enactments an Originalschauplätzen ein Bild der Blütezeit des elisabethanischen Theaters.