Ketchup in Tuva – A Transsiberian Treasure Hunt

Es war einmal ein Hippie, Jeremy aus Kalifornien. Er glaubte daran, dass Träume Wirklichkeit werden können. Auf der Flucht vor dem Vietnam-Krieg landete er in Katmandu. Dort machte er sein Glück während der chinesischen Kulturrevolution, als die Klöster Tibets geplündert wurden und wertvolle Statuen und Teppiche auf krummen Wegen nach Nepal gelangten. Nach dem Zerfall der Sowjetunion nutzte er seine Verbindungen, um seinen Traum zu verwirklichen: Mumien zu finden im ewigen Eis, und deren Grabbeigaben: Gold, Teppiche, Edelsteine, vielleicht sogar das Grab Dschinghis Khans.

Details:

1994 – 2010
Länge: 81 Minuten
Regie: Eike Schmitz
Kamera: Lars Barthel
Sound: Marius Meller
Schnitt: Vincent Assmann, Mathieu Honoré
Sounddesign & Mischung: Sebastian Reuter
Protagonisten: Jeremy Pine, Elena Tsareva, Vladimir Semjonov, Alexander Sevseev
Produzent: Eike Schmitz
Eine Atlantis-Film Produktion
Englisch / mit deutschen oder französischen Untertiteln
Weltvertrieb: Atlantis-Film

Er bezahlt eine Expedition des Petersburger archäologischen Instituts, dem das Geld für Grabungen ausgegangen ist, in die Bergregion von Tuva, einem kleinen Staat in Zentralasien, der während der Sowjetzeit für westliche Besucher gesperrt war. Jeremy macht einen Deal: die Hälfte der gefundenen Schätze soll ihm gehören – aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg.

Der Film begleitet die seltsame Truppe auf einer abenteuerlichen Fahrt von St. Petersburg mit der transsibirischen Eisenbahn bis nach Kyzyl, der Hauptstadt von Tuva. Von dort geht es mit Bussen und LKWs weiter über zerstörte Brücken und überflutete Straßen in die eisigen Höhen des Altaigebirges, zum mythischen Ort Shambala.

„Ketchup in Tuva“ ist ein Road Movie in ein fernes Land im Herzen Asiens, in dem die Wirklichkeit manchmal als Traum erscheint. Es ist die wahre Geschichte einer unmöglichen Reise.